Textilstadt MG

(Croonsallee)

Fakten

Textilstadt MG (Croonsallee)

Ehemaliges Geschäftsgebäude der Textil-Berufsgenossenschaft um 1908; Quelle: Stadtarchiv
Mechanische Webstühle einer Textilfabrik; Quelle: Stadtarchiv

Das Gebäude in der Croonsallee diente einst als Sitz der rheinisch-westfälischen Textil-Berufsgenossenschaft.

Seit dem Mittelalter galt nicht nur die Landwirtschaft als Haupteinnahmequelle der Bürger, sondern auch die Handweberei gewann immer mehr an Bedeutung. Bereits zu dieser Zeit war das Gebiet für den Flachsanbau bekannt und das daraus hergestellte Leinentuch sehr geschätzt.

Schon im 16. Jahrhundert sind starke Handels- und Produktionstätigkeiten von Textilwaren zu beobachten. Das 19. Jahrhundert wurde besonders durch die Produktion von Baumwoll- und Halbwollerzeugnissen geprägt. Zu den bedeutenden Textilfabriken gehörten Spinnereien, Webereien, Färbereien und Appreturanstalten.

Seit den Anfängen der Textilindustrie arbeiteten überdurchschnittlich viele Frauen als ungelernte Arbeiterinnen für einen sehr niedrigen Lohn in den Fabriken. Zu den Berufen mit sehr niedrigem Ausbildungsstand in der Bekleidungsindustrie gehörten vor allem die Näherinnen, während Schneider oder Zuschneider zu den hohen Positionen der Fabrik zählten.

Näherinnen der Tuchfabrik der Gebrüder Aschaffenburg; Quelle: Stadtarchiv
Als beispielhaftes Textilwerk galt die von den Gebrüdern Aschaffenburg aus Köln gegründete gleichnamige Tuchfabrik. Bereits seit dem Jahr 1900 wurden technische Textilien, Möbelstoffgewebe und Textilien für Damen- und Herrenoberbekleidung produziert. 1932 wurde das noch heute bestehende Unternehmen von Willy Schmitz neu eröffnet.

Quelle: www.hindenburger.de

Geschichte

1909: ein Maschinist erzählt

Alter Markt

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Karte

Karte für den Standort Croonsallee